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Krankheitsbild

Begriff "Osteogenesis Imperfecta"

Osteogenesis imperfecta, kurz OI genannt, bedeutet "unvollkommene Knochenbildung". In der Umgangssprache wird oft auch der Begriff "Glasknochenkrankheit" (Glasknochen) verwendet, der jedoch nicht ganz korrekt ist, da OI nicht nur eine Störung der Knochenbildung ist. Es sind auch andere Gewebe betroffen, die Bindegewebe enthalten. Osteogenesis imperfecta ist genetisch bedingt. Sie ist demnach angeboren und besteht lebenslang.

Häufigkeit von OI

Die Häufigkeit der OI-Betroffenen liegt bei etwa 1:10'000 bis 1:30'000 aller Neugeborenen. Dies bedeutet ca. 300 - 400 Betroffene in der Schweiz und ca. eine halbe Million Menschen auf der ganzen Welt. Dies wird als selten bezeichnet, obwohl uns diese Zahl auf den ersten Blick als hoch erscheinen mag.

Symptome

Die Auswirkungen von Osteogenesis Imperfecta sind in Stärke und Ausmass bei jedem Betroffenen anders.

Folgende Symptome können auftreten

All diese Symptome sind nicht eindeutig erklärbar. Die erhöhte Körpertemperatur führt zu vermehrtem Schwitzen und somit zu erhöhtem Flüssigkeitsverbrauch. Man vermutet, dass dies mit der kleinen Körpergrösse der Betroffenen in Zusammenhang steht, da eine kleinere Oberfläche einen grösseren Wärmeverlust bedeutet. Doch das kann nicht die einzige Erklärung sein, da auch OI-Betroffene ohne Kleinwuchs eine höhere Schweissabsonderung aufweisen.

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© Schweizerische Vereinigung Osteogenesis Imperfecta; Letztes Update: 10.08.2006 15:28; Webmaster